Salsa Colombiana – Cali-Style – der neue Salsastyle in München!
Der Cali-Style in der traditionellen kolumbianischen Salsa ist feinfühlig, verspielt und angenehm. Man braucht nicht übermäßig viel Platz, um Salsa Colombiana Cali-Style zu tanzen.
Die Salsa aus Calienthält Elemente aus der afro-karibischen Musik und aus der Folklore. Die Bewegungen aus traditionellen Tänzen wie Pachanga oder Cumbia sind Teil des Salsa Cali-Style. Manche Lieder haben ihre eigene Tanzart, je nach kulturellem Ursprung, Landesregion, Gesellschaftsschicht oder Entstehungszeit. Ein Beispiel dafür ist der Bogaloo.
Es wird auf eine traditionelle und natürliche Weise getanzt. Es wird mehr auf den Rhythmus geachtet. In den letzten Jahren wurden einige Drehungen aus den anderen Salsa-Tanzrichtungen angepasst und adaptiert. Im Cali-Style wird besonders viel Wert auf raffinierte Bewegungen der Füße gelegt. Schrittkombinationen begleiten den Takt der Musik.
Wir genießen die Musik und haben Spaß beim Tanzen. Es kommt
darauf an, das Rhythmusgefühl und die Anpassungsfähigkeit an
den Partner oder die Partnerin zu finden. Die sogenannten
„Solos“ werden sowohl paarweise als auch allein getanzt. Das
bedeutet, jeder Tanzpartner kann auch allein, nach eigenem
Gefühl und Empfindung, mit gekonnter Improvisation tanzen,
was den kolumbianischen Stil vielseitig erscheinen lässt.
Die Frau bewegt elegant die Hüfte im „Latin-Style“ und der
Mann begleitet sie mit koordinierten Fußbewegungen.
Männer und Frauen tanzen mit raffinierten Schrittkombinationen
wie bei Pachanga undBogaloo, die typische Salsa aus Cali.
Man definiert vier Stufen von Salsa Colombiana Cali-Style:
Salsa Colombiana Traditionell: Mit einfachen Schritten und Drehungen
Salsa Colombiana mit integrierten Figuren aus den anderen Styles
Boogaloo: Langsame und schnelle Schrittkombinationen
Salsa „on Stage“ oder Akrobatik, als Show. Es gibt in Cali auch Salsa-Ballett
Kurze Geschichte
Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre hat sich in der Salsabewegung einiges getan. Kolumbien entwickelte sich zu einem innovativen Zentrum, in dem die Salsa von der Folklore der Pazifik- und Karibikküste durchdrungen ist. So ist Kolumbien, nach Puerto Rico, zum zweitgrößten Exporteur von Salsa-Musik geworden.
Alte und junge Salseros pilgerten nach Cali, um sich dort inspirieren zu lassen und neue Ansätze für ihre Musik zu finden. Besonders anziehend wirkte auf sie die Cumbia. Das ist der Nationaltanz Kolumbiens mit afrikanischen Wurzeln. Die Cumbia ist im karibischen Teil des Landes, Cartagena, entstanden. Sie wird im Süden des Kontinents mehr als Salsa geschätzt.
Salsa Musikgruppen aus Kolumbien
Die kolumbianischen Salsagruppen sind mittlerweile so gut, dass nur noch wenige aus dem Ausland kommen, um Konzerte zu geben. Sie touren durch ganz Lateinamerika, die USA und Europa. Ein Land wie Kolumbien, in dem zu jedem Anlass und an jedem erdenklichen Ort getanzt wird, ist für Orchester ein fruchtbarer Boden.
In den 70er Jahren erschien:„Fruko y sus Tesos“. Diese Gruppe mischte die N.Y.-Rhythmen mit Texten aus dem Leben der kolumbianischen Realität. Ein Klassiker wurde„El Preso“. Danach erschien„Grupo Niche“.
In den darauf folgenden Jahrzehnten kamen Rhythmen aus der kolumbianischen Küste, um dem Tanzpublikum etwas neues zu bieten. Dazu zählt unter anderem das Lied:„Cali Pachanguero“.Weitere bekannte Gruppen aus der Zeit sind „Grupo Galé“, „Grupo Guayacán“, „Son de Cali“, „Grupo Canela“ (Frauenvideo), „La Sonora Carruseles“.
Der Salsaboom wurde besonders in Cali und Barranquilla deutlich. Es erstaunt nicht, dass in drei aufeinanderfolgenden Jahren die ersten drei Plätze der in N.Y. stattfindenden Salsa-Weltmeisterschaft immer an Teilnehmer aus Cali gingen, bis sie schließlich nur noch außer Konkurrenz mittanzen durften!
Die Universität von Cali ist die einzige die in Ihrem Programm auch Kurse und Seminare zur Geschichte der Salsa und ihrer Instrumente anbietet.